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Gedanken an Mantikore

Welch prächtige Gestalten sie waren, wissen heut nur noch wenige der alten Völker. Sprechen hört man niemanden mehr über das gewaltige Blutvergießen, das erste Verbrechen gegen die Schöpfung der Herren.

Ihr Sein war den ersten Völkern ein Gräuel. So wild zogen sie durch die Lande. Stolz waren sie und unbezähmbar.

Es begann alles mit einem Biss, ein Biss in den falschen Körper, ein Biss in einen königlichen Körper. Valtharion, ein Prinz aus dem Volk der Elben, hatte keine guten Aussichten gegen das Ungetüm, welches ihm den Weg versperrte. Ein Brüllen, ein Aufbäumen, ein Biss und das Unglück nahm seinen Lauf. Die Elben riefen ihre hohen Ahnen und die Zwerge auf, sich ihnen im Kampf gegen diese prachtvollen Wesen anzuschließen.

Unerbitterlich jagten sie jeden einzelnen Mantikor, wo immer er sich auch verstecken mochte. Kein Nest, kein trächtiges Weibchen, kein Kind war vor ihren Feuern und Äxten, Schwertern und Keulen, Speeren und Dolchen sicher. Umzingelt von ihren Mördern blickten sie dem Tod entgegen und kämpften bis zum letzten Atemzug. Ihre Klauen fanden ihren Weg in die Leiber vieler Krieger, was deren sofortiges Ende bedeutete.

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