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Es war einmal in schwarzer Vorzeit, als ein Wesen, so böse und zerstörerisch, wie man es sich nicht vorstellen konnte, nach Ronramar kam und viel Leid über die neun Clans brachte.

Die Legende der neun Schwerter

Es war einmal in schwarzer Vorzeit, als ein Wesen, so böse und zerstörerisch, wie man es sich nicht vorstellen konnte, nach Ronramar kam und viel Leid über die neun Clans brachte.
Niemand, kein Arsai oder Ansealy, Eladrin oder Renia, Baneth oder Noldor, Dibbuk oder Bara und keine Rotkappe wusste, wie man es aufhalten sollte und so flohen alle voller Angst.
Doch es fanden sich neun Helden, ein Mitglied jedes Clans, die beschlossen, eine mächtige Waffe zu erschaffen. Sie schlossen ein Bündnis und dieses Bündnis schmiedeten sie in Stahl, indem jeder seinen Teil dazu gab.
Der Baneth entwarf das Aussehen der Klinge, der Arsai schwang seinen Hammer über dem Feuer, das der Bara entfacht hatte, Ansealy und Dibbuk gaben den Stahl von Rüstung und Dolch. Die Rotkappe wusste zunächst nicht, welchen Teil sie geben konnte, doch während der Stahl noch glühte, stahl der Renia ein Stück ihrer blutroten Kappe und übergab sie dem Arsai, damit er den Griff der Waffe damit umwickelte. Nachdem die Klinge fertig geschmiedet war, sprach der Eladrin seinen Segen über sie und der Noldor gab am Ende etwas von seinem Blut, um die Klinge damit zu benetzen.
Die neun waren voller Hoffnung, dass die geeinte Macht der neun Clans das Wesen niederringen würde, und so zogen sie los und der Arsai stellte ihm sich.
Und als die Klinge in den Körper des Wesens schnitt, heulte es auf und sein Blut ergoss sich immer weiter über den Arsai, solange der Kampf dauerte. Am Ende fiel das Wesen und die Welt war gerettet.
So denkt daran Kinder: Steht ihr vor einem Hindernis, das unüberwindbar scheint, sucht euch Verbündete, denn Einigkeit schafft Stärke, viel mehr, als der Einzelne hervorbringen kann.

Dazu die Aufzeichnungen eines Eladrin, der mir bei der Suche nach Informationen für mein Buch behilflich war:

Auf Bitten von Madras suchte ich die Archive jenseits des Wilden Flusses auf, um dort nach interessanten Texten über die Vergangenheit Ronramars zu suchen. Neben einem erstaunlich detaillierten Stammbau der höchsten Baneth-Familie und zahlreichen Chroniken aus der Feder von Eladringelehrten stieß ich dort auf ein Schriftstück, das mich ungemein faszinierte.
Als ich noch jung war, hatte mein Vater mir oft die Legende der neun Schwerter erzählt, jedoch stehts beteuert, dass zahlreiche Nachforschungen zu dem Ergebnis geführt hatten, dass der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte sehr gering sei.
Was ich jedoch in den Archiven entdeckte, schien diese Aussagen zu widerlegen. Mir fiel ein Dokument in die Hände, uralt und kaum noch zu entziffern, das tatsächlich von der Erschaffung eines legendären Schwertes erzählte. Natürlich beriet ich mir erst mit den Wächtern der Archive, doch wie ich hatten sie keinen Zweifel daran, dass die Aufzeichnungen echt waren.
Und so begann ich damit, den alten Text sorgfältig zu rekonstruieren. Da das Pergament an einigen Stellen zwischen meinen Fingern zerfiel, kann ich leider für die absolute Richtigkeit der Abschrift, die ich fertigte, nicht garantieren, doch das Wichtigste, die Tatsache, dass es möglich ist, die legendären neun Schwerter zu schmieden, ist unumstößlich.
Im Folgenden möchte ich die Abschrift dessen, was der alte Text über die neun Schwerter berichtet, mit euch teilen.

Und in den folgenden Monaten verwüstete ES Ronramar, wobei ES von Süden nach Norden zog und eine Schneise des Todes hinterließ. So viele starben in diesen Tagen, Arsai und Ansealy, Eladrin und Renia, Baneth und Noldor, Dibbuk und Rotkappen und auch die Bara, die das Feuer sonst immer als einen Verbündeten gesehen hatten. So geschah etwas, das es in der Geschichte Ronramars noch niemals vorher gegeben hatte.
Es trafen sich Vertreter jedes Clans und sie berieten, was man gegen es tun könnte. Ein Eladrin war es, der schließlich von den neun Schwertern berichtete, denen große Kraft innewohnen sollte und deren Macht so unglaublich war, dass sie jede Gefahr, die Ronramar jemals bedrohen sollte, hinwegfegen konnten.
Die Schwerter, so berichtete der Eladrin, waren eine gefestigte Verbindung der Macht der neun Clans, ein in einem Gegenstand versiegeltes Bündnis, das alles Übel von Ronramar und seinen Bewohners fernhalten sollte. Die Form entworfen von einem Baneth, geschmiedet von einem Arsai aus dem Stahl von Ansealyrüstung und Dibbukdolchen, in einem Feuer, das ein Bara schürte, den Griff umwickelt mit dem Stoff einer Rotkappen-Kappe, die ein Renia stahl, schlussendlich gesegnet von einem Eladrin und benetzt mit dem Blut, das ein Noldor freiwillig gab, waren diese Schwerter die mächtigsten Waffen, die die Welt jemals gesehen hatte.
Der Eladrin berichtete, dass mit einem dieser Schwerter in Schwarzer Vorzeit ein Wesen erschlagen wurde, das den Frieden Ronramars in ähnlicher Weise bedrohte, wie ES es nun tat. Damals war es ein mutiger Arsai, der das Schwert führte, während alle anderen voller Angst flohen.
Die Versammlung kam zu dem Entschluss, dass die Schwerter die einzige Möglichkeit sein könnten, ES zu vernichten, und doch fand sich kaum jemand, der den Mut aufbrachte, die Aufgabe zu übernehmen. So waren es schließlich zwei Arsai, eine Ansealy, eine Noldor und ein Bara, die sich bereiterklärten, ES anzugreifen.
Da niemand wusste, wo die alten Schwerter waren, von denen der Eladrin berichtete, beschloss die Versammlung, dass neue Schwerter geschmiedet werden sollten.
So geschah es und die fünf Helden konnten ES erschlagen.

Ich weiß nicht genau, was „ES“ ist, jedoch ist auch in anderen Quellen von einer flammenden Bestie die Rede, die Ronramar mit Tod und Feuer überzog, bevor sie aufgehalten wurde. Wie es aussah, hatte ich gerade das Rätsel darum gelöst, wie das möglich gewesen war.
Was mich noch immer ein wenig verwirrt, ist die Tatsache, dass der Eladrin in den Aufzeichnungen eindeutig von lediglich einem Schwert berichtet, mit dem das Wesen in der Vergangenheit getötet wurde, ansonsten aber immer die Rede von neun Schwertern ist. Da ich mir dazu bereits zwei Nächte vergeblich den Kopf zerbrochen habe, hoffe ich sehr, dass Madras dazu vielleicht eine Erklärung weiß oder eine finden kann.

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