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Farmionisches Großreich

Das Farmionische Großimperium wurde vor drei Generationen durch den Urgroßvater des heutigen Kaisers Lucius von Donnersbach den Großimperator Feliciano von Donnersbach in das heute bekannt „Großfarmionische Reich“ bzw. „Farmionisches Großreich“ geformt. Zu Zeiten des Imperiums hielt sich die Dynastie von Donnersbach, inzwischen seit über 800 Generationen an der Macht, einige Kolonien in Awarnor. Feliciano von Donnersbach erkannte allerdings, was Väter, Großväter und Urgroßväter vor ihm immer verschwiegen oder verneint hatten: Kolonialismus kostet Unmengen an Gold, landwirtschaftliche Probleme in den Kolonien werfen ein schlechtes Bild auf die Herrscherfamilie, Kolonien vergrößern zwar das Reich, ein großes Reich ist jedoch militärisch schwer zu verteidigen und wenn, dann nur zu einem hohen Preis.

Feliciano von Donnersbach, seines Zeichens letzter Farmionischer Großimperator, erkannte die Unabhängigkeit der Kolonien an und sagte sie vom Reich los. Die wohl größte und bisweilen am engsten an das Großreich gebundene Kolonie ist die Grafschaft Tannenheim. Zwei weitere Kolonien lagen dort, wo sich heute der Bund von Myranmar befindet, wobei eine ziemlich genau den Grenzen von Halbor entspricht.

Das Reich wird zentral durch den Kaiser verwaltet und regiert. Ihm zur Seite stehen zwölf Minister, die beratende und exekutive Funktionen haben: Minister für Steuern und Finanzen, Minister für Anbau, Minister des Militärs, Minister des Handels, Minister für diplomatische Beziehungen, Minister für Lehre und Handwerk, Minister des Glaubens, Minister für Heilkunde, Minister für Magie und Zauberei, Minister für die Volkssicherheit, Minister für die Ernährung und der Minister für Forschung, Fortschritt und Entwicklungen.

Die Hauptstadt Isaiah liegt am nördlichsten Punkt der Bucht östlich der Schwertküste. Dort steht neben dem prunk- und eindrucksvollen Kaiserpalast auch das Herrenhaus der Dynastie von Donnersbach. Isaiah ist durch seine günstige Lage direkt an der Schwertbucht zentraler Handelspunkt des Reiches geworden und ist somit Schmelzpunkt der Völker und Rassen. Händler aller Art und Kulturen treffen hier aufeinander, um Ware feilzuhalten oder in großen Mengen für ihr eigenes Land zu kaufen. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Isaiah wie keine zweite Stadt Awarnors stetig gewachsen ist und den Reichtum seiner Bewohner widerspiegelt. Im Hafen Isaiahs liegt neben der Farmionischen Handelsflotte auch die Kriegsflotte des Reiches. Da im Reich allerdings schon seit mehr als fünf Generationen Frieden herrscht, dient sie momentan als Begleitschutz der eigenen Händler und patrouilliert die Küsten des Reiches ab. Dies dient zum einen der Abschreckung gegen Piraterie und zum anderen als Machtdemonstration, da weite Teile des südlichen Meeres völlig unentdeckt sind.

Farmionisches_Großreich

Im Norden grenzend an Gulonia und Falkenfels zieht sich weites Steppenland. Nordwestlich wird das Land hügelig, steinig, bergig und kalt und kahl. Die Böden sind fruchtbar, doch bei weitem nicht die fruchtbarsten. Hierher zieht es Bergleute und Handwerker. Bodenschätze und Mineralien finden sich hier am häufigsten. Ebenso stellen sich auch die Städte hier dar. Reich und doch geprägt von der Arbeiterklasse. Nördlich an den Bund von Myranmar und Agenstein grenzend, südlich an Ylayon, erstrecken sich weite grüne blühende Weidelandschaften. Aus diesem Gebiet bezieht das Reich seine meisten und größten Getreide und Vieheinkünfte. Der Boden ist fruchtbar und ertragreich. Das Landschaftsbild ist geprägt von kleineren Bauernsiedlungen und ländlichem Flair. Frieden, Zufriedenheit, Eintracht und Gastfreundschaft liegen hier förmlich in der Luft. Die östliche Seezunge, parallel zu Ylayon liegend, wird von Einheimischen die „Grüne Seele“ genannt. Wälder gehen in Urwälder über und diese in Dschungel. Im Einklang mit der Natur wird hier Holz gewonnen und wieder angebaut. Da sich die Holzfäller jedoch immer nur am Rand der Wälder bewegen, ist das Herz der „Grünen Seele“ noch völlig unerforscht. Den östlichsten Rand des Reiches bildet ein Landstrich, der die Grenze zu Wanagard bildet. Steinbruch und Bergbau finden sich auch hier. Die wohl bekannteste Grenzstadt ist Thalia. Südlich um die Schwertküste herrscht vornehmlich warmes Klima dank der Meeresströmungen. Das zeichnet die Bewohner, ihre Bauten und das Land aus. Ackerbau wird hier gar nicht betrieben. Man lebt und handelt mit dem, was einem die Obstplantagen bieten. Der südlichste Zipfel der Schwertküste ist reines Wüstenland, so warm ist das Klima.

Politisch hält man Kontakt zu den freundlich gesonnenen Nachbar und natürlich den Verbündeten. Man genießt Ruhe und Frieden, schließlich hat man lange und hart dafür gearbeitet. Der noch junge Kaiser ignoriert und übersieht gerne Anspielungen gegen das Reich allein um des Friedens Willen. Doch weiß er sich einer schlagkräftigen Streitkraft im Rücken, gegebenenfalls seine Ziele und sein Volk zu verteidigen.

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