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Alondar

Alondar ist das östlichste Land im Bund von Myranmar. Landschaftlich gesehen stellt es primär eine Fortführung der ostfarmionischen Steppen dar, weit und relativ karg bewachsen. Im Westen des Landes finden sich jedoch auch fruchtbare Auen und gelegentlich Wälder.
Bei der Bevölkerung Alondars handelt es sich um eine Mischkultur, denn man findet vielerlei Einflüsse aus den benachbarten Ländern. So benutzt man etwa eine leicht abgeänderte Form des wanagardschen Runenalphabets. Da es sich um ein Binnenland handelt, verfügt das Land über keinerlei Seefahrt. Stattdessen hat Reiten eine lange Tradition und die alondischen Pferde gehören zu den besten des gesamten Kontinents.

Konflikte entstanden in den meisten Fällen mit dem angrenzenden Norgrimal, dessen Barbaren in der Geschichte oft in das Land eingefallen sind. Der typische Alonder trägt ein großes Maß an Stolz in sich, sowohl für sich als auch für seine Kultur. Er steht mit ganzer Seele hinter seinem Volk und eine offene Beleidigung desselben wird er in der Regel nicht dulden.

Verglichen mit anderen Ländern Awanors kennt man in Alondar relativ wenige Götter. Unterschieden wird einmal zwischen den Göttern der Zeit und den Göttern der Elemente. Bei den Göttern der Zeit handelt es sich um Karda (steht für den Anfang) und Mantorok (steht für das Ende), die für den Weltenfluss verantwortlich sind, indem permanent Kraft von erstem auf letzteren übergeht. Bei den Göttern der Elemente handelt es sich um die drei Primärkräfte, die den Zustand der Welt beeinflussen, namentlich Chatthurgha (Feuer), Ulyath (Wasser) und Xel'Lotath (Natur). Alle diese Götter sind jedoch eher übergeordnete Entitäten, die keinen direkten Einfluss auf den Einzelnen ausüben. Daher werden sie auch meist nicht direkt angebetet.

Stattdessen gilt das Hauptaugenmerk den sogenannten Ahnen. Dies sind besonders herausragende Angehörige des eigenen Volkes, die vor langer Zeit lebten. Ihrem Beispiel, speziell ihren Lehren und ihrer Tugendhaftigkeit, wird nachgeeifert, sie bestimmen das Leben der Menschen in großem Maße.
Vier dieser Ahnen haben noch heute anerkannte Nachfahren und diese Familien stellen das alondische Pendant zum Adel dar. Mehr oder weniger formell herrschen diese über einzelne Teile des Landes, auch wenn der König immer den Oberbefehl hat. Es gibt die Nachkommen des Kaldur (Weisheit), der Seras (Mut), des Vandradur (Kraft) und des Zelos (Ehre), die traditionell den König stellen. Die Oberhäupter dieser Familien treffen sich regelmäßig, um sich zu beraten.

Das Geburtsrecht spielt in Alondar eine wichtige Rolle, und so werden die wenigen Priester, die es gibt, danach ausgewählt, dass sie an bestimmten, vorher von den anderen Priestern vorausgesagten Tagen geboren wurden. Dahinter verbirgt sich nicht nur die Anerkennung des Schicksals, sondern auch der Gedanke, als Volk so zu leben, dass jeder in der Lage wäre, solch eine Verantwortung zu tragen.

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